Das Physikum

Der Schritt zum Krankenbett


Das Physikum - besser der 1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (1.AÄP) ist die wichtigste Hürde im Medizinstudium.

Die Durchfallquote liegt je nach Jahrgang zwischen 15 und 20%.

 

Hat man das Physikum einmal in der Tasche, kann man sich darüber freuen, sogut wie sicher Arzt zu sein. Denn gut 95% schaffen es dann auch zur Approbation.

 

Das Physikum will aber erstmal gemeistert werden. Die schriftliche Prüfung erfordert an zwei Tagen mit 320 Multiple Choice Fragen alles von einem ab. Vor allem in den Fächern Anatomie, Biochemie, Physiologie und Medizinische Psychologie werden die meisten Fragen gestellt - ergänzt um Chemie, Physik, Biologie sowie Soziologie.

 

Für das Physikum ist eine intensive, mehrmonatige Vorbereitung absolut notwendig.


Die Menge an naturwissenschaftlichem, vermeintlich trockenem Stoff ist sehr hoch - die Verbindung zum Arztberuf und zu den medizinischen Inhalten erscheint oftmals gering. Darunter kann die Movitation leiden. Schließlich will man Arzt werden, kein Biochemiker oder Fachanatom. Zumindest der überwiegende Großteil.

 

Daher muss systematisch mit einer sinnvollen Mischung aus guten Lehrbüchern, regelmäßigem Bearbeiten der Vorlesungen und Kurse sowie dem Kreuzen von Altfragen eine gute Grundlage geschaffen werden, um die zwei Tage schriftliche Prüfung sowie die mündliche Prüfung in den Kernfächern Anatomie, Biochemie und Physiologie gut zu überstehen.