Ernährung - Brain Food

Superplus für die Neuronen


Das Thema Ernährung ist eine wichtige Säule für erfolgreiches

Lernen hinsichtlich der Motivation, Ausdauer und der Merkfähigkeit.

     

Interessant ist, dass oft auch Medizinstudenten mitunter einen Hang zur Bagatellisierung des Themas Ernährung aufweisen. Getreu dem Motto „alles Eso-Quatsch mit Soße“ wird häufig industriell raffinierten und zucker-reichen Produkten zu viel Platz im Magen eingeräumt – zu Lasten des Lernpotenzials!

 

Eindeutig – auch und grade für angehende Ärzte: die Ernährung ist für Mediziner elementar für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Neben der körperlichen Bewegung.

 

Das Gehirn kann nur optimal arbeiten, wenn alle für den Zellstoffwechsel notwendigen Stoffe in ausreichender Menge vorhanden sind.


Schlecht fürs Hirn - Zucker und Co!

Insbesondere Zucker und stärkehaltige Produkte wie Pasta, Kartoffeln, Brot, Sandwiches, die im Endeffekt nichts anderes als Zucker sind, jagen den Insulinspiegel beständig in eine zu große Höhe.

 

Das böse Insulin

Interessanterweise scheint ein hoher systemischer Insulinspiegel die Menge an Insulin im Gehirn jedoch zu verringern – Studien haben gezeigt, dass ein hoher Insulinspiegel im Gehirn für die Arbeitsleistung des Gedächtnis eine bedeutende Rolle spielt.

Diabetiker und das Gedächtnis

Ein Grund, warum Diabetiker wesentlich häufiger an Gedächtnisproblemen leiden ist das Insulin! Das Gehirn wird weniger empfindlich für die Insulinwirkung. Die wichtige LTP - Langzeitpotenzierung bei der Synapsen angepasst werden, ist verringert

 

Zudem macht eine zu häufige Kohlenhydrate-Zufuhr ggf. müde und (zu) zufrieden. In bestimmten Gehirnregionen, die für Motivation und Wachheit zuständig sind, sinkt die Feuerrate der Neurone - evolutionär macht dies Sinn: nach einer ausgiebigen Mahlzeit wird verdaut und der Parasympathikus ist hochaktiv.

 

Kein Zustand, der dauerhaft beim Lernen besonders hilfreich ist! Insbesondere wenn diese physiologische Müdigkeit dann durch Stimulanzien versucht wird, zu umgehen. 

 

Mit ein wenig Blick ins Biochemie oder Physiologie-Buch der Vorklinik kann also auch der eigene Lernerfolg deutlich verbessert werden!

Kohlenhydrate mit einer langanhaltenden Wirkung - also vorwiegend sehr langkettig und mit hohem Ballaststoffanteil wie Haferflocken sind daher die bessere Wahl. 

Es gilt daher

Haltet den Insulinspiegel konstant auf einem moderaten Niveau – keine Kohlenhydrat- und Zuckerexzesse!

 

Am ehesten erlaubt sind Kohlenhydrate morgens und eine Stunde vor bis zwei Stunden nach Ausdauersport: hier ist das adrenerge System hochgefahren, die Glykogenspeicher sind leer und der Zucker im Blut wird besonders effektiv verwertet.

 

Ein weiterer Aspekt: Hohe Insulinspiegel behindern die mitochondriale Energiesynthese sowie die Mitochondrien-Neubildung! Im Sinne der Lernprozesse und des Neuaufbaus von synaptischer Kommunikation, (s.o.) ist es also sinnvoll, den Blutzucker konstant und den Insulinspiegel niedrig zu halten.


Die besten Superfoods fürs Gehirn


 

 

 

 

 

Beeren, insbesondere

Blau- und Erdbeeren sowie Brombeeren sind wahres Gold für das Gehirn. Sie enthalten zahlreiche bioaktive Stoffe...

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Ingwer und Chilis sind wahre Wunderwaffen unter den Gewürzen. 

Für viele gesundheitliche Probleme bieten sie Hilfe und sind überdies auch eine Unterstützung beim Lernen...

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