Milchprodukte

Strittig in der Wissenschaft


Ein kritisches Thema.

Viele Quellen befürworten
Milchprodukte, immer mehr Quellen sprechen sich dagegen aus.

 

 

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Tatsache ist, dass kein Lebewesen außer dem Menschen nach der Geburt die Säuglingsnahrung eines anderen Tieres trinkt und isst.


Abgesehen von der Laktoseintoleranz, die im Grund nur die Verwendung von Käse oder speziellen Produkten erlaubt, sind Milchprodukte in der Diskussion zahlreiche Allergien und andere Unverträglichkeiten auszulösen.


Kritiker wie der bekannte japanische Gastroenterologe Dr. Hiromi Shinya sehen überdies einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und metabolischen Störungen
sowie auch Krebs bei einem hohen Konsum von Milchprodukten.

         

Gleichwohl liefern Milchprodukte hochwertiges Protein,
Calcium sowie Vitamin A und einige B-Vitamine sowie leicht verdauliche Fette.


Fakt ist, das biologische Milchprodukte gesünder sind, als solche von Kühen auskonventioneller Haltung. Kühe die überwiegend Gras fressen können und nicht das übliche Stärkefutter (Silage) erhalten, haben bis zu dreimal mehr gehirnwirksame Omega-3-Fettsäuren sowie die mit positiven Auswirkungen assoziierten    konjugierten Linolsäuren (CLA) in ihrer Milch.


Gleiches gilt auch für Milch-Erzeugnisse wie Butter, Quark oder Käse.

         

 Zweifellos am gesündesten scheinen nach der Studienlage milchsauer vergorene Produkte wie beispielsweise Kefir.

Die enthaltenen Kulturen an Milchsäurebakterien mit so illustren Namen wie Lactobacillus acidophilus, L.casei, Bifidobakterium brevis oder B. rhamnosus sind wichtig für eine gesunde und leistungsfähige Darmflora und bilden dadurch einen wichtigen Teil für das Immunsystem:

je besser die mikrobielle Flora im Darm, desto weniger Durchlässig ist die Darmschleimhaut für potenziell schädliche Substanzen oder Erreger. Auch schadhafte Bakterien, die mit den Milchsäurebakterien im Darm konkurrieren und bei einem zu großen Anteil schwerwiegende Infektionen oder Erkrankungen auslösen können, werden durch die gesunden Milchsäurebakterien an einer schadhaften Ausbreitung gehindert.

         

Fazit: Je nach Verträglichkeit und Geschmack - Milchprodukte in Maßen und nicht in Massen – nach Möglichkeit biologisch und mit vielen Milchsäurekulturen.