Die Sonne

Unterschätzte Brain-Power


Was hat die Sonne mit Lernen zu tun?

 

Wohl doch eher mit Urlaub und Freizeit wird sie in Verbindung gebracht – dabei ist die Sonne als wichtigster und potentester Vitamin-D-Lieferant ein integraler Bestandteil nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Lernleistung!



Je höher der Vitamin-D-Spiegel im Blut, desto besser ist die Stimmung, effektiver die Abwehr von Krankheitserregern und höher die Gedächtnisleistung!

 

Vitamin D moduliert Nervenzellen, wirkt neurotroph und erhöht die Nervenleitgeschwindigkeit von Motoneuronen.


Weiters übt Vitamin-D in seiner Funktion als Steroid-Hormon neben der bekannten, Knochen-anabolen Wirkung  hunderte weitere Effekte auf den Körper aus. Herauszustellen sind vor allem der Einfluss auf die Immunzellen – so sinken sowohl die Inzidenz für Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose
als auch die Anfälligkeit für banale Viruserkrankungen mit steigendem Vitamin-D-Spiegel im Serum!


Als Normwerte gelten je nach Labor 30-80 ng/ml.

Als IDEAL werden von den meisten Autoren aber mindestens 50, besser jedoch 70 ng/ml
angegeben.


Die meisten Deutschen haben allerdings Werte unterhalb von

10 ng/ml!


Da bei uns in den Wintermonaten die UV-Strahlung nicht die
nötige Intensität aufweist, die für eine Umwandlung der Vorstufe 7-Dehydrocholesterol in der Haut in das
Provitamin D3 notwendig ist, MUSS Vitamin D ab Herbst bis zum Frühjahr ergänzt werden, um die gesundheitsförderlichen Blutserumspiegel zu erzielen.



Für Frühjahr und Sommer gilt: möglichst sooft wie möglich
OHNE Sonnenschutz in die Sonne – am besten mittags für etwa 10-25 Minuten. So lange reicht, abhängig vom jeweiligen Hauttyp und Bräunungsgrad, der
Eigenschutz der Haut gegenüber der UV-Strahlung aus.

 

Gleichzeitig ist zur Mittagszeit bei möglichst wolkenfreiem Himmel die Strahlungsintensität der Sonne so ideal, dass maximal viel Provitamin D3 in der Haut gebildet werden
kann.


Durch Sonnenschutzmittel wird zum einen jedoch grade das wichtige UV-B blockiert, zum anderen entstehen möglicherweise krebserregende Substanzen aus den Chemikalien die in den Sonnenschutzmitteln eingesetzt
werden.


Natürlich – bei ausgedehnten Sonnenbädern und mehrstündigem Aufenthalt in der Sonne ist ein adäquater Sonnenschutz unerlässlich!!!



Überdosierungen sind bei den empfohlenen Dosierungen von 2000-8000 I.E. übrigens ausgeschlossen.

Ein 15-minütiges Sonnenbad in der Mittagssonne erzeugt bereits gut 10.000 und mehr I.E., ein ganzer Tag über 50.000 I.E. - ohne Vergiftungserscheinungen.