Sport


Unschlagbar in allen Belangen!

 

Sorgt für eine maximale Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Durch vielfältigste Sinnes- und Bewegungseindrücke hohe
Bildungsrate von neuen Synapsen /Nerven-Verbindungen – vor allem im Hippocampus, der für das Verarbeiten und Integrieren neuer Informationen und damit das Lernen entscheidenden, ersten Instanz im limbischen System.

Außerdem ist Sport hervorragend gegen Stress wirksam und liefert damit indirekt ebenfalls Unterstützung für den Hippocampus und das Lernen. Vor allem durch mäßig intensiven Ausdauersport sinkt der Pegel des Stresshormons Cortisol.

Cortisol, das beim Dauerlernen in Prüfungsphasen chronisch erhöht ist, zerstört deutlich Nervenzellen im Hippocampus und beeinträchtigt so das Abspeichern neuer Lerninhalte. Durch Sport wird die Zerstörung also gestoppt und es werden sogar mittels BDNF (Brain-derived-neutrotrophic-factor) neue Nervenzellen und Verbindungen angelegt!

Aber es gilt nicht zu übertreiben, vor allem zu Beginn. Ein
übertrainierter Körper ist alles andere als lernwillig – denn bei zu hartem Training verbraucht er große Energieressourcen für die Regeneration. Diese fehlen an anderer Stelle für das Lernen.

Hier gilt es, auf den eigenen Körper zu hören und zu spüren,
was zu viel ist und wann man sich nach dem Sport und am nächsten Tag gut fühlt.

Ideal sind leichte Ausdauereinheiten zwischen 30 und 60 min. Länge im Sauerstoff-Überschuss. Laktatbildung durch hohe Ausbelastungen sollte vermieden werden und schwächen Körper, Hormon- und Nervensystem.

 Sehr gut ist es, wenn man keine Routine aufkommen lässt.

Immer mal wieder sowohl Länge als auch Strecke beim laufen oder Radfahren variieren.

Entgegen der üblichen Laufstrecke zu laufen, begünstigt die Bildung vieler neuer Nervenzellen. Variation ist also angesagt!

Und ganz wichtig: es soll SPAß machen!

 

Für Beginner
Wer bisher nie oder nur selten Sport gemacht hat, für den ist es ideal, während der langen Lernzeit damit zu starten!
Es ist nicht physiologisch, 8 Stunden und länger konzentriert und angespannt am Schreibtisch zu sitzen.
Wenn man dies über Monate ohne ausreichend Bewegung macht, ist das für den Körper ein kleines Drama.

Wichtig ist es, mit leichtem Ausdauersport wie Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Fitnesstraining in Kursen anzufangen.

Viele Unis bieten im Rahmen des Hochschulsports tolle, kostenfreie Angebote!

Jeder ist hier eingeladen, mitzumachen. Einfach mal auf der Website der Uni oder der Fachschaft nachschauen.

In der Gruppe fällt vor allem der Beginn häufig leichter und macht mehr Spaß!

Auch Lauf-Treffs sind eine sehr gute Sache, allerdings sollten hier alle Läufer eine ähnliche Leistungsstufe haben und ein vergleichbares Tempo laufen.

 Elementar ist auch der richtige Laufschuh! Hier geht es nur über eine gute Beratung mit Laufband-Videoanalyse in einem gutem Laufschuh-Fachhandel.

Es gilt: Laufschuhe nie nach Aussehen kaufen! Das freut höchstens dir Marketingabteilung der Firma - nicht aber Fuß und Läufer.

 

Run on!