Fehlerquellen

Störende Lernbremsen ausbeschleunigen



Überlagerung ähnlicher Lernthemen


Sehr wichtig ist es, Überlagerungen von ähnlichen
Lerninhalten zu vermeiden!


Vergleichbare Inhalte können vom Gehirn oftmals nicht gut  auseinandergehalten werden – es kommt zu Vermischungen von Informationen und es werden falsche oder unvollständige Nervenbahnen angelegt – eine Katastrophe, wenn    beim Kreuzen der Fragen dann ständig Chaos und Verwirrung herrschen.


Daher ist es wichtig, nicht stundenlang ähnliche Inhalte der Inneren Medizin oder Biochemie zu lernen!

     

Beispielsweise ist es nach einer Lerneinheit über Stoffwechsel mit Diabetologie wenig ratsam, mit der Gastroenterologie weiterzumachen.

Stattdessen böte sich etwas gänzlich anderes wie Chirurgie, Augenheilkunde oder Neurologie an.

 

Analog verhält es sich in der Vorklinik: Chemielastige Themen wie Biochemie, Chemie und Stoffwechsel-Physiologie hintereinander zu lernen, ergibt keinen Sinn. Stattdessen besser auf Anatomie oder Neurophysiologie wechseln.


Struktur der Lerninhalte


Struktur der Lerninhalte

Das Gehirn benötigt strukturierte Informationsinhalte in
kleinen Portionen. Und diese müssen auch regelmäßig wiederholt werden.

Dadurch werden die neuen Nervenverbindungen und Synapsen durch die sogenannte „Bahnung“ leistungsstärker und die Aktionspotenziale intensiver: Inhalte können somit schneller, präziser und länger abgerufen werden.

 

Langeweile
Bei der Vorbereitung auf das Examen ist es wichtig, dem Gehirn keine Möglichkeit zur Langeweile zu geben.

Es verbietet sich, wie oben schon bei der Überlagerung beschrieben, zu lange Zeit mit den gleichen Inhalten zu verbringen! Das ist, obwohl es wieder und wieder gemacht wird, meist völlig kontraproduktiv! Es sei denn, es handelt sich um das Lieblingsthema oder ein Themengebiet von außerordentlichem Interesse, wo auch nach vielen Zeitstunden am Stück der Motivationsgrad noch sehr hoch ist und möglicherweise eine Facharztausbildung angestrebt wird.


Buntes Lernen


Buntes Lernen

 

Lernen muss und sollte auch nicht nur schwarz und weiß sein. Grade in der heutigen digitalen Zeigt kann man sehr abwechslungsreich Lerninhalte aufnehmen. Neben Podcasts wie den Medcasts hier, sind auch Videos eine gute, unterstützende Sache.


Ferner gibt es interessante Lerntechniken, mit denen sich Inhalte in Form bunter Symbole, Geschichten oder Orte (Loci-Methode) abspeichern lassen und dadurch wesentlich mehr Hirn-Ressourcen genutzt werden.

 

Hier gibt es kaum Grenzen. Bunte, übertriebene und auch sexuelle Inhalte kann sich unser Gehirn fast unbegrenzt merken, da eine hohe emotionale Komponente mit ins Spiel gebracht wird.

 

Das gilt es, zu nutzen!


Biorhythmus und Schlafmangel


Schlaf ist unabdingbar für das nachhaltige und erfolgreiche Lernen. Nur während ausreichend langer Schlafzeiten können im Gehirn die nötigen strukturellen Umbauten an den Synapsen der Nervenzellen vorgenommen werden. 

Auch hier gibt es eine Vielzahl an ungünstigen Gewohnheiten und Fehlerquellen, die man mit wenig Aufwand verändern kann!

 

Mehr dazu hier im Bereich Fehlerquellen bei Biorhythmus und Schlaf!


Untermenü Lern-/Zeitmanagement